Carve-Out FactoryMünchen · 48.10° N, 11.53° E

Ein Carve-out ist keine Transaktion. Es ist ein Company Build.

Große Konzerne sitzen auf wertvollsten Technologien, die nicht zum Kerngeschäft passen. Strategische Ablenkung, interne Dynamiken, Ressourcenbindung — die Gründe unterscheiden sich, das Resultat ist immer gleich: echtes Potenzial bleibt ungenutzt.

Wir identifizieren diese Schätze und bauen sie zu marktfähigen, unabhängig finanzierten Unternehmen auf — mit Dir als strategischem Minderheitsgesellschafter, nicht als Betreiber.

Carve-out
ABB. 03Carve-Out Factory

01Das Problem

Warum brillante Technologie in Konzernen stirbt

  • 01 / 04

    Strategischer Misfit

    Die Technologie ist da, passt aber in keine Business-Unit-GuV. Niemand übernimmt sie lange genug, um sie in den Markt zu bringen.

  • 02 / 04

    Ressourcen-Schwerkraft

    Das operative Geschäft absorbiert jeden verfügbaren Ingenieur, jeden Euro, jedes Quartal Management-Fokus. Lang laufende Innovation verliert per Default.

  • 03 / 04

    Asymmetrisches Risiko

    Im Konzern sind die Kosten des Versuchs sichtbar, der Upside ungewiss. Außerhalb dreht sich die Rechnung — gedeckelter Downside, Equity-Upside, und jemand anderes baut.

  • 04 / 04

    Das Talent-Problem

    Die Menschen, die die Technologie am besten kommerzialisieren können, wollen sie selten im Konzern betreiben. Sie wollen ein Venture, Gründer-Equity und eine saubere Bühne.

02Fakten

Vorstände kennen das Problem. Wenige lösen es intern.

Innovation ist keine Strategie-Lücke — sie ist eine Umsetzungslücke. Die Entscheidung ist oben gefallen, das Budget steht, das Ergebnis enttäuscht trotzdem. Die Kosten stehen nicht in der GuV: es ist die IP, die nie in den Markt kommt, die Gründer, die abwandern, die M&A-Ziele, die Dir später jemand anderes zu Venture-Bewertungen verkaufen kann.

Innovation in den Top 383 %Bereit für Ergebnisse3 %Umsetzungslücke80 ProzentpunkteBCG, Most Innovative Companies 2024
Der ganze GedankeGestrandetes IP: Warum ein Carve-out keine Transaktion ist
  • 83% der Unternehmen

    zählen Innovation zu ihren drei wichtigsten Prioritäten (BCG, Most Innovative Companies 2024)

  • 3% sind bereit

    aus dieser Priorität Ergebnisse zu machen (BCG, Most Innovative Companies 2024)

  • Rund 40% der Patente

    lassen große Unternehmen ungenutzt (PatVal-EU, Research Policy 2007)

03Im Detail

01Schlummernde IP monetarisieren — ohne sie zu verkaufen

Ein Carve-out wandelt einen F&E-Kostenblock ohne Marktpfad in Venture-Equity. Der Konzern behält eine Minderheitsbeteiligung, partizipiert an Venture-Bewertungen und vermeidet — bei einer Struktur aus Lizenz und Beteiligung — die Abschläge und die volle Besteuerung eines direkten IP-Verkaufs. Ein späterer Exit über Anteile ist für deutsche Kapitalgesellschaften weitgehend steuerfrei (§ 8b KStG).

02Management-Kapazität fürs Kerngeschäft freisetzen

Vielversprechende, aber nicht-kerngeschäftsnahe Technologien binden Fokus, der eigentlich im Hauptgeschäft gebraucht wird. Ein Carve-out überführt die Technologie in eine Struktur, die für sie gemacht ist — und gibt dem Vorstand die Quartale zurück, die er intern für die Verteidigung des Projekts aufgewendet hätte.

03Den Burn stoppen, den Upside behalten

Die Phasen bis zur Gründung finanzierst Du aus Deinem Innovationsbudget — gedeckelt, in Etappen, mit einem echten Go/No-Go nach jeder Phase. Danach finanzieren externe Investoren das Unternehmen zu Venture-Bewertungen. Der laufende Projektaufwand verlässt Deine GuV. Der Upside bleibt — über Equity, Lizenz und oft eine Lieferbeziehung.

Der ganze Gedanke: Burn statt Bilanz →

04IP-Integrität und Lizenzkontrolle

Das Carve-out-Setup regelt präzise, was transferiert wird, was lizenziert wird und unter welchen Bedingungen. Du behältst die IP, die Du behalten willst, lizenzierst den Rest mit Feld- und Territoriumsbeschränkungen und behältst die kommerzielle Richtung der Technologie in der Hand.

Der ganze Gedanke: Lizenz oder Unternehmen →

05Bau das M&A-Ziel, das Du sonst zurückkaufen müsstest

Die Technologie, die Du heute nicht kommerzialisierst, kann in ein paar Jahren jemand anderes bauen — und Du kaufst sie zum Mehrfachen zurück. Ein Carve-out heute heißt eine strategische Option auf Re-Engagement morgen — Lizenz, Partnerschaft oder Übernahme, zu Konditionen, die Du definiert hast.

06Fortlaufende Zusammenarbeit mit den Erfindern

Das Gründerteam treibt die Technologie weiter, aber die Verbindung zum Konzernlabor bleibt offen — gemeinsame Entwicklung, Beiratsrollen, Liefer- oder Pilotpartnerschaften. Die Wissenschaft verlässt nicht Deinen Orbit; sie bekommt eine Struktur um sich herum gebaut.

04Vorgehen

Vom Corporate-F&E zum operativen Unternehmen — drei Phasen, jede mit echtem Go/No-Go

  1. Schritt 01 / 03

    Venture Check

    Bevor jemand verhandelt, prüfen wir die Technologie: IP-Position, Reifegrad, erster Markt, Wettbewerb, Finanzierungspfad und die Stimmung im Sektor. Die erste Einschätzung kostet Dich nichts. Harte Killer — ein blockierendes Fremdpatent, IP, die sich nicht übertragen lässt, kein Zahler in der Wertschöpfungskette — sehen wir sofort. Ein schnelles Nein ist auch ein Ergebnis.

  2. Schritt 02 / 03

    Venture Readiness (~20–24 Wochen)

    Wir analysieren die Technologie tiefgreifend, entwickeln den kommerziellen Pfad, bauen das Gründerteam auf, designen Struktur und Lizenzierung, erzählen die Venture-Geschichte — und bereiten das rechtliche Setup vor. Am Ende: klare Venture-These und engagierte Investoren.

  3. Schritt 03 / 03

    Venture Formation

    Wir gründen das Unternehmen, vollziehen den IP-Transfer, finalisieren die Finanzierung, schließen die Cap Table — und starten mit Gründerteam, Governance und voller Umsetzungskraft.

    Und wir haben Skin in the Game: Der letzte Teil unserer Vergütung fließt erst, wenn das Unternehmen gegründet, die Lizenz unterschrieben und die erste externe Finanzierung gesichert ist.

Der ganze GedankeZwei Beachheads: Warum jedes Deep-Tech-Venture einen schnellen Weg zum Umsatz braucht

05Wirkung

Was ein Carve-out im Mutterunternehmen bewegt

KonzernVenture01020304

Ein Carve-out ist nicht nur das Venture. Es ist, was sich im Konzern verändert, während das Venture gebaut wird — und danach.

  1. 01 / 04

    Für Talente.

    Die besten Köpfe in Deiner F&E, Strategie und Innovation wollen in der Nähe von Arbeit sein, die Konsequenzen hat. Ein laufender Carve-out ist ein sichtbares Signal: Dieses Unternehmen bringt IP in den Markt — nicht nur in Slide-Decks. Er zieht genau die internen Unternehmertypen an, von denen jeder Konzern sagt, er könne sie nicht halten.

  2. 02 / 04

    Für interne Innovationslust.

    Wenn ein Carve-out sauber läuft, fällt der nächste leichter. Projektleitungen haben ein reales Ziel für Durchbruchstechnologien, die nicht in eine GuV passen. Sponsorship-Gespräche werden kürzer. Die Frage „Wo soll das eigentlich hin?" hat eine Antwort.

  3. 03 / 04

    Für Glaubwürdigkeit auf Vorstands- und Aufsichtsratsebene.

    Aufsichtsräte belohnen sichtbares Portfolio-Denken. Ein laufender Carve-out ist ein kosteneffizienter, narrativ starker Beweispunkt — kapitaleffizient, extern validiert, mit echtem Gründerteam und sauberer Governance. Er erzählt eine Geschichte über das Unternehmen, die sich mit internen Projekten allein schwer erzählen lässt.

  4. 04 / 04

    Für die Marke.

    Die Kunden, Investoren und Pressekontakte des Ventures werden zum zweiten Kanal, der Deine Innovations-Story erzählt — glaubwürdig, weil sie selbst Skin in the Game haben.

06Vorteile

Vorteile

Venture01Konzern02Investoren03mantro
  1. 01 / 02

    Für Corporates

    • Minderheitsbeteiligung — Upside ohne operative Bürde
    • Wachstum von Venture-Investoren finanziert, nicht aus Deiner Bilanz
    • Kleine, saubere Minderheit statt Dead Equity: Dein Anteil hält die nächste Runde nicht auf
    • Vordefinierter Weg zurück: Lizenz, Partnerschaft, Übernahme — zu Konditionen, die Du kennst

    Der ganze Gedanke: Dead Equity →

  2. 02 / 02

    Für Investoren & PE

    • Zugang zu vorvalidierten Deep-Tech-Ventures — nicht zu rohen, untested Ideas
    • Jedes Venture bringt mit: strukturiertes IP, validierte Marktthese, aufgestelltes Gründerteam, klare Governance
    • mantro als Mitgründer und Gesellschafter — dauerhaft Skin in the Game
    • Plug-and-Play-ready: Das Unternehmen kann ab Tag eins operativ arbeiten

Erfolgsbilanz

Vom gestoppten Merck-F&E zum US-finanzierten Venture: MilliporeSigma — Mercks Life-Science-Arm — hielt eine Proteinmembran-Technologie mit Anwendungen in kultiviertem Fleisch und pflanzenbasierter Ernährung. Das Team hatte die Kommerzialisierung intern geprüft; sie blieb bei TRL 3–4 stehen. mantro strukturierte den Carve-out, verhandelte die IP-Lizenz, rekrutierte das Gründerteam aus dem MilliporeSigma-Inneren, gründete die US-Gesellschaft und schloss eine Pre-Seed-Runde mit externen Investoren. Merck vergab eine exklusive Lizenz, hält eine Minderheitsbeteiligung und beliefert das Unternehmen. EdiMembre sitzt heute in Boston, hat aktive Partnerschaften mit Lebensmittelunternehmen — und die Beziehung Merck–mantro ist offen für weitere Carve-outs.

Vollständige Case Study lesen
EdiMembre Proteinmembranen
ABB. 08EdiMembre Proteinmembranen

08Einordnung

Ein Carve-out ist kein Exit.

KonzernLizenzBeteiligungRe-EngagementVentureeigenständig

Es ist, wie Du das nächste Kapitel Deines Unternehmens schreibst.

Der ganze GedankeLieferant statt Eigentümer: Der beste Platz für den Konzern im Venture

Lass uns reden

Du willst eine Idee testen, eine Initiative entblocken oder einfach herausfinden, ob wir die richtigen Partner für dich sind? Schreib uns — kein Pitch nötig.

Direkt zum CEO

30 Minuten. Unverbindlich.

Nachricht schreiben
Adresse
Zielstattstr. 19
81379 München
E-Mail
hello@mantro.net
Social
LinkedIn (öffnet in neuem Tab)

Termin buchen